Ein zentraler Teil des Funk- und Leitstellenprojekts Vorarlberg ist das auf zwei Zentralen, zehn Basisstationen und aus 85 Stück Sendestationen (Alarmumsetzer) aufgebaute Warn- und Alarmierungsnetz. Dieses landesweite Funknetz, welches die Anforderungen einer modernen Personenrufanlage erfüllt und eine landesweite Sirenenansteuerung ermöglicht, unterstützt den Einsatz von modernsten digitalen Pagern mit Textanzeige.
Das Vorarlberger Alarmierungsnetz ist das erste "private" Alarmierungsnetz in Österreich.

Das Bündelfunknetz dim Land Vorarlberg, welches die Aufgabe einer zentralen Kommunikationsebene zwischen allen in der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) gemeinsam vertretenen Organisationen erfüllt, war bei der Einführung (1994) das modernste landesweite Mobilfunknetz in Österreich. Ein Bündelfunknetz, die Innovation im Mobilfunksektor der letzten Jahre, kombiniert die Leistungsmerkmale des Mobiltelefons mit jenen des Betriebsfunks.
Seit Juli 2009 ist die neue Leitstelle nun in Betrieb und nimmt sämtliche Notrufe aus Vorarlberg entgegen. Die Mitarbeiter, welche bei zumindest einer Einsatzorganisation aktives Mitglied sein müssen, entscheiden über die notwendigen Resourcen und alarmieren mittels Pager und Bündelfunksystem die Kräfte von ÖRK, Feuerwehr, Berg- und Flugrettung, Wasserrettung, KIT und bei Bedarf auch zusätzliche Fachkräfte der Behörden.
Abgewickelt werden Alarmierung und Koordinierung über das Bündelfunksystem, welches die Kommunikation zwischen den Organisationen und der RFL auf Führungsebene ebenso möglich macht, wie die Koordinierung der Einsatzkräfte vor Ort.
Dieses System stellt auch die Verbindung zur Exekutive sicher, welche auf diesem Weg von Anfang an informiert und entsprechend eingebunden sind.
Im Katastrophenfall bietet die RFL zum einen modernst ausgestattete Räumlichkeiten zum Aufbau einer überregionalen Einsatzleitung mit Beteiligung aller Organisationen, sowie alle erdenklichen technischen Hilfsmittelt zur Führung. So kann beispielsweise zur Lageführung Online auf die GIS-Daten der Landesvermessungsamtes zugegriffen werden. Selbstverständlich wurden alle Datenverbindungen nicht nur redundant, sondern auch mit verschiedenen Technologien ausgeführt.
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